Die Kunst die Farbigkeit der Musik hörbar zu machen,

 oder "spektral-audio" von TET-Computerspezials

Die PlaySation1 als Audioquelle, der Traum von preiswertem High End?

Die serielle PS1 als Audioquelle, SCPH-1000, SCPH-1001, SCPH-1002 bzw. die Baureihe Cinch-Konsole.

Was ist dran an diesem Mythos?

Zur Einführung:

Liebe Musikfreunde, 

ist die PlayStation1 ein High End-CD-Player? …

Am 3. Dezember 1994 wurde die erste graue Spielkonsole PlayStation1 SCPH-1000 NTSC/J in Japan verkauft.
Knapp ein Jahr später, ab dem 9. September 1995 wurden die USA mit der SCPH-1001 NTSC/UC und Europa ab dem 29. September 1995 mit der SCPH-1002 PAL versorgt. In Japan folgten weitere Modelle innerhalb der PS1 (Cinch)-Gruppe, die SCPH-3000, -3500, -5000, und ein weißes Video CD-taugliches Sondermodell SCPH-5903 ausschließlich für Teilbereiche Asiens.

Um die Auflistung zu komplettieren folgten später noch Modelle ohne Cinchanschlüsse

SCPH-550X (für X 1 oder 2), sowie SCPH-555X, -700X, -750X, -900X, (für X 0 bis 3), bis dann die PS1 im Juli 2000 durch die PSone SCPH-100 bis -103 abgelöst wurde.
Ende 2004 wurden die letzten ausgelieferten Modelle der PSone verkauft.
Alle PlayStation1, auch die PSone waren in der Lage anspruchsvolle Spiele-CD's abzuspielen, genauso konnten sie wie jedes Gerät das über ein CD-Laufwerk verfügt, ebenso Audio-CD’s einlesen und abspielen. Zur Bedienung wurde im Betriebsystem ein Menü intigriert, das über einen Bildschirm abgerufen werden konnte und über einen Controller angesteuert werden musste, dieses Menü verfügte über alle Funktionen eines herkömmlichen CD-Players.

Aber ist das Grund genug, die PlayStation1 in die Kategorie High End einzureihen?

Im Wortsinne bedeutet „High End“ „am oberen Ende“ angekommen.
Wenn man diese Definition auf die PlayStation1, vor allem auf ein unbearbeitetes, serielles Modell anwendet, wird man sich als Kenner audiophiler Übertragungsmöglichkeiten wohl etwas enttäuscht von den musikalischen Möglichkeiten dieses Quellgerätes abwenden.

Stop!

Die PlayStation1 in ihrer Ursprungsform ist eine Spielkonsole, aber keine Audio-Quelle, und erst recht keine, die unbedacht mit dem Prädikat „High End“ ausgezeichnet werden sollte.

High End gibt es zweifellos, seit ein paar Jahren durch die Entwicklungen der Fa. TET-Computerspezials auch auf Basis der PlayStation1. High End hebt sich deutlich von der Stange ab, ist aufwändiger, und entsprechend teurer.
High End ist in der Übertragung von Musik höchst realistisch und möglichst authentisch.
High End beginnt erst da, wo bei der Hörsession die Übertragungsqualität die umgebene Technik, Raum und Zeit völlig vergessen lässt, womit sich ein Hörer ungezwungen unbeabsichtigt ohne jegliche absichtliche Willkür (ich würde sagen eigentlich unbemerkt) von dem wesentlichen, nämlich der Musik mitnehmen lässt.

Wir wissen, dass die serielle PlayStation1 per se nicht diesen Kriterien von High End entsprechen kann. Auch wenn sie immer wieder – in Foren und Diskussionsplattformen hoch gelobt wird und wöchentlich als High End angeboten wird. Dem Image der Spielkonsole PlayStation1 schadet dies da sie bei entsprechender fachkundiger Modifikation eine ausgesprochene gute Basis oder Grundlage für High End ist. Allerdings bleibt nach einer Totaloperation zum CD-Player so wie es bei TET-Computerspezials praktiziert wird, von der ursprünglichen technischen Ingenieurskunst - Spielkonsole - nicht mehr viel über, sprich die PS1 "WÄRE" danach kein Multifunktionsgerät mehr sondern "nur" noch ein waschechter CD-Player der nur noch Audio-CD's einlesen und abspielen kann, vorausgesetzt man beherrscht das Handwerk der Audio-Elektronik. Zu deutsch, bei einer fachkundigen Umrüstung zum CDP wird die ursprüngliche Spielkonsole in ihrem geplanten da sein und in ihrer Multifunktion auf die künftige Audiofunktion beschnitten. Durch diese gezielte Wandlung dem Einsatz hochwertiger Bauteile dem gekonnten Eingriff in die Schaltungen verbleibender Sektionen können sich zum einen die bis dato verborgenen zum anderen die nun spezifisch zugefügten audiophilen Stärken erst entfalten. Im Prinzip wäre jede PS1 allein durch ihre Rechnereigenschaft jedem regulären CDP haushoch überlegen, allerdings macht die Multifunktion der Spielkonsole die Audioeigenschaft im Serienzustand zunichte, in einfacheren Worten das Gerät behindert sich so lange es multifunktional arbeitet selbst. Mit der Abschaltung aller für den Audiobetrieb nicht relevanten Hintergrundprogramme kann aber auch nur die Vorbereitung zur Ausreizung der audiorelevanten Sektionen getroffen werden.

Die PlayStation1 wurde niemals als High End Audio-Quelle konzipiert, sie war schlicht die erste Spielkonsole, die auch Datenträger wie Audio-CDs abspielen konnte. Weder die PlayStation1 noch die PSone bzw. kein Modell dieser Gattungen, war weder aus technischer Sicht, noch hinsichtlich ihrer Audioeigenschaften in der Lage, die Qualitätskriterien von High End zu erfüllen. Ohne dass massivste und gekonnte Modifikationen am kompletten Setting der Geräte vorgenommen werden, seriell klingt sie ganz nett, mehr aber auch nicht. Und das auch nur solange bis man die Ausgangsleistung auf das übliche CDP-Niveau anhebt, dann entstehen schon die ersten Probleme. Die PS1 kam als stereotaugliche Spielkonsole zu einer Zeit auf den Markt als sich noch über 90 % Mono-TV's in den Wohnzimmern befanden. Um ein weg brechen eines Kanals zu vermeiden wurde eine Kanalbeimischung erforderlich weswegen die Ausgangsspannung Werkseitig auf ca. 42 % vom regulären CDP's-Niveau heruntergenötigt werden musste. Das verdeutlicht allein die Tatsache dass ich schon kurz nach der Ausgabe der Cinchkonsole durch das Leistungsplus 61 von 1,04 V~ eff. auf 1,83 V~ eff. nur durch Entnahme eines einzigen SMD-Widerstandes umgesetzt habe, und erst durch das Leistungsplus 61 konnte ich die Kanalbeimischung nicht nur messtechnisch sondern auch akustisch nachweisen und anschließend eliminieren.

Die serielle PlayStation1 hätte als CDP deklariert viel zu viele Schwachstellen und kann daher in ihrer Grundform niemals die Mindeststandards einer High End-Audio-Quelle erfüllen. Netzteil, Schnittstellen, Mainboard, Laufwerk, Laufwerkssteuerung, Gehäuse, Ausgangsstufe, Ausgangsleistung/spannung, Frequenzgang, Masseführung, EMV, Hintergrundprogramme, Induktionsherde, Software und Hardware sind nur die wichtigsten Ansatzpunkte der notwendigen Optimierung der Technik.
Dazu kommt ein sehr störendes Laufgeräusch des seriellen Laufwerks auf Grund seiner elektronischen Ansteuerung das für die Spieltauglichkeit erforderlich ist aber die Audiotauglichkeit einschränkt. Ein Grundrauschen, das nicht nur in der Pausefunktion, zwischen den Tracks oder in sehr leisen Passagen deutlich hörbar ist, sondern ständig überlagernd mitschwingt. Die unrealistische und überproportionale Mittenbetonung (hiervon ist von den drei Regionen die SCPH-1002 PAL besonders betroffen), die schwache Tiefenstaffelung, und eine eher kümmerliche Höhenzeichnung, die Unterschlagung vieler auf dem Medium befindlichen Daten, et cetera.
Die serielle PS1 wird durch ihr Netzteil und das Board und die ganzen im Audiobetrieb unnötig mitlaufenden Hintergrundprogramme sehr schnell sehr heiß, daher hat sie vor allem nicht fachkundig modifiziert im Audiobetrieb ständig Aussetzer, liest die Medien nur ganz unwillkürlich ein und spielt sie entsprechend ab. Summa summarum deckt eine nicht modifizierte serielle PS1 als CD-Player lediglich Partykelleranforderung ab.

Bereits 2006, mit Beginn der EVO I hat die TET-Computerspezials auf Basis der SCPH-1000 aus der PlayStation1 an der "Cochise- 1000 Serie" entwickelt und die einstige Spielkonsole zum ernsthaften CD-Player verwandelt und damit begonnen die Modifikationen der Cochise -1000 Studie in die Gruppe der High Endwürdigen Quellen einzureihen.
Es folgten im Laufe der Zeit weitere Optimierungen; EVO II, EVO III, EVO IV und Anfang 2012 die (aus unserer damaligen Sicht, vermeintliche) finale EVO V.
Mit EVO V begann im PS1-Sektor die neue Ära High End am oberen Ende. Wir haben lange und intensiv an der PlayStation1 gearbeitet und unser gestecktes Ziel, die PS1 im Serialgehäuse zum High End-Player auszubauen, um reale, authentische Musikübertragung umzusetzen, erreicht.

Mit der EVO V Dominikus 1000 - "Extrem" dachten wir zunächst das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben. Die bei uns mit EVO III eingeführte Wandlung der Netzteiltechnik, die nicht mehr wie bis zu EVO II auf Überlegenheit durch Kapazitäten sondern auf Überlegenheit durch akribisch sauberste definierte Spannungen beruhte eröffnete uns jedoch ungeahnte weitere Ausbaumöglichkeiten. Es folgte die EVO VI Dominikus -1000 "Supra". Weitere daraus folgende Erkenntnisse bewogen uns dann alle bis EVO VI erreichten Fortschritte explizit zu überarbeiten und auszureizen, worauf zu Jahresbeginn 2013 ein Testaufbau gestartet wurde. Dieser Testaufbau ist auf positivem Wege offiziell ab Frühjahr 2016 als EVO VII Plus Dominikus - 1000 "Spektral" an den Start zu gehen.

Unsere EVO V, VI und VII die als Unikate in der Entwicklungsarbeit bei TET-Computerspezials gebaut wurden, scheuen keine Vergleiche und spielen absolut stressfrei in der Oberliga der High End Boliden, ganz gleich, ob gegen analoge oder digitale Quellen. Ebenso erfüllen bzw. übertreffen diese Modelle alle derzeit gültigen Regeln und Normen für eine Zertifizierung oder eine Typisierung, so dass die TET-Computerspezials ab der offiziellen Ausgabe der EVO VII Plus als Hersteller von Audioquellen auftreten wird.

EVO V Dominikus - 1000 "Extreme"

EVO V so wohl auch EVO VI sind reine Entwicklungstools der TET-Computerspezials, diese Geräte oder Einzelkomponenten daraus waren und sind auch künftig nicht käuflich erhältlich.

EVO VI Dominikus -1000 "Supra"

Mit der EVO VII Plus Dominikus - 1000 "Spektral" wird die TET-Computerspezials offiziell ab Frühjahr 2016 Luxusgeräte und entsprechendes Zubehör in der hochpreisigen High End-Klasse anbieten. Bis 2016 wird eine Kleinauflage von 3 Testgeräten rein für die Fortsetzung der Projektarbeit "Cochise - 1000" erstellt und für Hör,- Test,- und Optimierungszwecke an verschiedene Tester der TET-Computerspezials ausgegeben.

Fazit:

Grundsätzlich gilt, jede funktionstüchtige PlayStation dieser Welt ist auch im seriellen Zustand in der Lage Audio-CD's abzuspielen, ob Ihnen die qualitativen Leistungen genügen, muss jeder für sich an Hand seines Geschmacks, an seinem zur Verfügung stehendem Equipment und an seinen verfügbaren finanziellen Mitteln entscheiden.

Liebe Leser,

ich möchte mit diesem Bericht niemanden verärgern, niemanden zu nahe oder gar auf den Schlips treten. Wer mit einer seriellen oder Ebay-PS1 als Audioquelle klar kommt und damit zufrieden sein kann, dem gilt mein Glückwunsch, diese Toleranz und Fairnis sollte aber nach beiden Richtungen gewahrt werden Musik ist ein sehr schönes Hobby, das ab einem gewissen Qualitätsstandart allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden ist. Deshalb freue ich mich auch über jene Hörer die High End "am oberen Ende" auf einem Level hören, das manch einer nur Life in einem Konzertsaal findet.

Mit musikalischen Grüßen

Edi Helmle @ Cochise