Auf dieser Seite werde ich zu verschiedenen Äußerungen von Manfred Wunderlich (www.deutschermanfred.de) über die Modifikationspraktiken und Entwicklungen der TET-Computerspezials Stellung nehmen. 

Auch die Findigkeit die Herrn Wunderlich durch meine Aufklärung entwachsen ist, mit zusätzlich aufgedoppelten Dual-OpAmp's in der Ausgangsstufe der 21er, 22er oder 23er Mainboards ist Etikettenschwindel ähnlich dem Seelachsprinzip, aus den SCPH-1002 (selbst mit 11er Mainboards) werden niemals SCPH-1000 werden, und aus den SCPH-1002 mit 21er, 22er oder 23er Mainboards sowieso nicht. Es sind andere Mainboards mit anderer Bestückung und anderen Multilayern.

Der Operationsverstärker (OpAmp) in der Verschaltung als invertierender Verstärker:

Der marginale Unterschied.

 
Wo haben wir einen einzelnen OpAmp als invertierenden Verstärker? – z.B. in der PlayStation1 in den Baureihen mit den Boards 21, 22 und 23 siehe stellvertretend nachfolgendes Bild 1 und 2 der originalen Ausgangsstufe an einer SCPH-1002 mit einem 21er Mainboard. In den Boards 21,22 und 23 ist der verbaute OpAmp als invertierender Verstärker im Verstärkungsfaktor x - 1 ausgeführt. Das heißt U-Eingang entspricht U-Ausgang, die vom DAC kommende Signalspannung wird nicht verstärkt. Dies ergibt sich aus den Widerstandswerten R1 und R2 die bei diesen Boards in der Originalbestückung jeweils gleich sind und 18k betragen. Welche Funktion hat der OpAmp an den 21er, 22er und 23er Mainboards wenn er keinerlei Verstärkung bewirkt? – bei diesen Mainboards hat der OpAmp die wichtige Aufgabe die vorangegangene Signalquelle, (in dem Fall den DAC) vor Überlastung zu schützen. Der OpAmp an den 21er, 22er und 23er Mainboards arbeitet ausschließlich als Impedanzwandler. Ein OpAmp hat einen unendlich hohen Eingangswiderstand aber nahezu keinen oder sehr geringen Ausgangswiderstand, damit kommt dem OpAmp bei den 21er, 22er und 23er Mainboards ausschließlich die Aufgabe zum Schutz des DAC’s als Impedanzwandler zu.

                                      


                                                                                                           Bild 1

                                    


                                                                                                           Bild 2

 
Der OpAmp macht aber wegen seiner spezifischen Eigenschaft noch etwas. Da er ja bei den 21er, 22er und 23er Mainboards als invertierender Verstärker mit dem Verstärkungsfaktor x - 1 verschaltet ist, invertiert er wie der Name schon sagt das ankommenden Signal ohne dabei die Leistung zu verändern.

 
Was bedeutet invertieren?
- es bedeutet, z.B. umkehren, verschieben, spiegeln und wird fachsprachlich als invertieren, negieren oder vertikale Spiegelung bezeichnet.

Was passiert beim invertieren?
- Aus einer Positivspannung wird eine Negativspannung, oder bei einem Rechteck,- Dreieck oder Sinussignal wird aus einer positiven Halbwelle eine negative Halbwelle und aus einer negativen Halbwelle wird eine positive Halbwelle. Fachsprachlich wird dies als Phasenumkehrung bezeichnet, weil die Perioden umgekehrt werden.

Siehe Bild 3 das Signal am Eingang und Bild 4 das Signal invertiert am Ausgang.

                                                              

Bild 3 zeigt wie das Signal nach verlassen des DAC's am Eingang des OpAmp’s anliegt. Der rote Pfeil verdeutlicht dass die positive Halbwelle infolge der Invertierung negativ wird und der schwarze Pfeil zeigt dass die negative Halbwelle positiv wird.

                                                               

Bild 4 zeigt das vertikal gespiegelte Signal am Ausgang bei nur einem als invertierenden Verstärker verbauten OpAmp.

Gibt es bei einer vertikalen Spiegelung einen Zeitversatz?

- nein, die Zeitkonstante bleibt, die gesamte Periode wird gespiegelt bzw. die Polarität der Halbwellen eines Signals werden gewendet.

Was würde bei einem höheren Verstärkungsfaktor z.B. beim Verstärkungsfaktor x - 2 am Ausgang passieren?

- die Periodenbreite bleibt gleich da sie von der Frequenz bestimmt wird, die Invertierung bleibt, die Amplituden würden auf die doppelte Höhe ansteigen und eine Leistungssteigerung auf das doppelte des Eingangswertes bewirken, da die doppelte Spannung x Strom die doppelte Leistung ergibt.

Was würde bei einem kleineren Verstärkungsfaktor z.B. Verstärkungsfaktor x - 0,5 am Ausgang passieren?

- die Periodenbreite bleibt gleich da sie von der Frequenz bestimmt wird, die Invertierung bleibt, die Amplituden würden auf die halbe Höhe abfallen und eine Leistungsminderung auf die Hälfte des Eingangswertes verursachen, da die halbe Spannung x Strom die halbe Leistung ergibt.

Wie kann der Verstärkungsfaktor am invertierenden Verstärker und damit die Leistung verändert werden?

- durch das Verhältnis der Ansteuerwiderstände R1 und R2.

 
Wo haben wir positive und negative Halbwellen?
- z.B. bei unserer Netzstromversorgung mit relativ konstanten Amplituden und einer konstanten Frequenz, ohne ~ Wechselstrom würde kein Transformator funktionieren.

- in der Funk und Rundfunktechnik als hochfrequente Sendewellen.
- aber auch in der Musikübertragung als Nf-Signal, ein Signal in Form einer Folge der in Frequenz und Amplitudenhöhe unterschiedlicher positiver und negativer Halbwellen, diese regen letztendlich die Lautsprechermembrane zu Vor und Rückwärtsbewegungen und erzeugen damit den Schall.

Was passiert im Lautsprecher wenn ein Sinusförmiges Signal anliegt?
- elektrische Energie/Leistung wird in Form von Längshubbewegungen zu Schall, weswegen Lautsprecher auch Schallwandler genannt werden.

Was passiert bei einer positiven Halbwelle im Lautsprecher?
- die Membran wird durch die positive anliegende Ladung nach vorne vom Magnet wegwärts gedrückt.

Was passiert bei einer negativen Halbwelle im Lautsprecher?
- Die Membran wird durch die negative anliegende Ladung nach hinten zum Magnet angezogen.

Was passiert wenn zwei OpAmp‘s als invertierende Verstärker nacheinander verschaltet sind?

Auch diesen Fall gibt es bei manchen PlayStation1-Modellen z. B bei den 11er Mainboards der SCPH-1002 bei den 11er Mainboards der SCPH-1001 und generell bei allen bei TET-Computerspezials bevorzugten Mainboards der SCPH-1000. Siehe stellvertretend Bild 5 und Bild 6 die originale Ausgangsstufe einer SCPH-1000 mit einem 11er Mainboard.

                                             

                                                                                                                    Bild 5

                                              

                                                                                                                    Bild 6

- an der SCPH-1000 wird an OpAmp 1 das eingehende Signal auf Grund der Widerstandswerte R1 = 10k, R2 = 18k im Faktor x - 1,8 erhöht und auf Grund der Verschaltung als invertierender Verstärker 1 - x invertiert. An OpAmp 2 wird das Signal auf Grund der Widerstandswerte R1 = 18k, R2 = 18k nicht erhöht (Verstärkungsfaktor x - 1 entspricht Ue = Ua) aber des Signal wird nochmals invertiert und erreicht damit den Ursprungszustand.
- an den 11er Mainboards der SCPH-1002 und 1001 wird das Signal an OpAmp 1 das erste mal invertiert, der Verstärkungsfaktor (R1 = 12k, R2 = 20k) entspricht x - 1,6666 und an OpAmp 2 wird das Signal das zweite mal invertiert aber nicht verstärkt da der Verstärkungsfaktor (R1 = 5,6k, R2 = 5,6k) x - 1 entspricht (ebenfalls Ue = Ua).
- wenn zwei OpAmp‘s als invertierende Verstärker in Reihe folgen wird das Signal zweimal invertiert und wird am Ausgang des zweiten OpAmp’s wieder folgerichtig ausgegeben so wie es den DAC ursprünglich verlassen hat und am Eingang von OpAmp 1 anlag.
- je nach Verstärkungsfaktor wird die Leistung in der jeweiligen Verstärkerstufe angehoben, gemindert oder beibehalten.

 - Grundsätzlich ist aus der Eigenschaft eines als invertierender Verstärker verschalteter OpAmp’s die Schutzfunktion als Impedanzwandler für die vorgeschaltete Quelle (z.B DAC) immer gegeben, der Verstärkungsfaktor spielt keine Rolle.

Warum sollte eine Erhöhung der Ausgangsspannung nicht als Leistungsplus oder Leistungssteigerung deklariert werden dürfen?

In der Elektronik ergibt sich aus der Spannung U mal der Stromstärke I die Leistung P.

Jede physikalische Übertragung von Signalen erfolgt durch Energie bzw. Leistung

Physikalisch kann ohne Spannung kein Strom fliesen, wenn kein Strom fliest kann keine Leistung erzeugt werden. Wenn ich an meinen Geräten die Spannung erhöhe, steigere ich die Leistung um die Erhöhung der Spannung mal dem Strom dies ist meßbar, errechenbar oder durch eine größere Lautstärke nachweisbar. Die erhöhte Lautstärke muss ja irgendwo herkommen, und sie kann nur aus insgesamt mehr Leistung durch P = U x I resultieren.

Die Leistung kann aus den Formeln P = U x I (bzw. P = I² x R oder P = U² : R) errechnet werden.

Allgemein wird aber die Leistung von Ausgangsstufen bei Quellgeräten nicht in P = Watt angegeben, sondern die Ausgangsspannung in Volt RMS oder Volt bei 1 kHz 0 dB. Die Ausgangsspannungen für Quellgeräte sind je nach Hersteller unterschiedlich hoch und wurden bis zum heutigen Tag in keiner Norm geregelt. Tatsächlich handelt es sich auch beim Kleinsignal aus einer Ausgangsstufe immer um eine Leistung auch wenn es sich um winzige Werte wie pW, nW, µW oder mW handeln sollte. Der Trend ist bereits dahingehend dass einige Hersteller mit ihren neuen Geräten mit höherer Ausgangsleistung am Markt vertreten sind. Eine Zerstörung des nachfolgenden Verstärkers so wie es Herrn Wunderlichs Berichten zufolge angegeben wird ist nicht zu befürchten. Eine Erhöhung der Ausgangsleistung hat den weiteren positiven Vorteil das der nachfolgende Verstärker nicht so weit aufgepegelt werden muss und damit weniger in seinen Klirrbereich gefahren wird. Die Musikalität einer Kette wird durch ein ausgangsleistungsstärkeres Gerät besser.

Da die Übertragung von Signalen immer über Energie bzw. Leistung erfolgt, empfehle ich allen Zweiflern zur Prüfung meiner Aussage die Leistung der PS1 schrittweise kontinuierlich runterzufahren und dabei im Vergleich gegen zu hören bis schließlich null erreicht ist.

Dies als Aufklärung zur vermeintlichen Meinung aus der Bastlerszene zum marginalen Unterschied SCPH-1000/1002 11er, 21er 22er und 23er Boards und zu Herrn Wunderlichs permanentem Ärgernis das er per tun nicht verstehen will warum ich die Anhebung der Ausgangsspannung Leistungsplus benenne. Ich hoffe dass dieser Bericht Herrn Manfred Wunderlich (www.deutschermanfred.de) nicht wieder zu irreführend und zu kommerziell ist. Vielleicht sollte ich ihn doch noch mal an seine Irreführungen wie den Voodoo-Brückenzauber etc. erinnern mit der er die durch ihn selbst ausgehebelte und nicht mehr vorhandene Muting-Stufe versorgt hat. ;-) Leider haben diese High-End-Geräte beim Einschalten erbärmlich zum knacken aus den Lautsprechern angeregt, doch findig wie er war konnte er das Problem günstig lösen, durch den genialen Vorschlag den Amp erst nach der Quelle einzuschalten. ;-) Umso erstaunlicher finde ich dass er zunächst felsenfest gegen mich gewettert hat und behauptet hat dass die Muting-Stufe bei der High-End-Modifikation ausgelötet werden muss. Aber dann doch einsichtig wurde und meinen Tipp der Antiknack-Regelung bei intakter Muting-Stufe auch bei 5-Pin-Netzteilen umgesetzt hat.  

Wenn Herr Wunderlich meine Modifikation der Leistungssteigerung/Leistungsplus (oder wenn er  es lieber so formuliert haben möchte) die Anhebung der Ausgangsspannung für so abwegig hält, dann darf berechtigt die Frage gestellt werden. Warum er sich so vehement dagegen gestellt hat und behauptet hat dass sich die Ausgangsspannung der PS1 nicht steigern ließe, als damals nach dem ich die Leistungsteigerung 2,5 V RMS an der PS1 offiziell angekündigt hatte? Und warum er dann diese Modifikationsmöglichkeit im nach hinein selbst aufgegriffen hat, wenn auch mit einer mir unverständlichen Schaltungstopologie in Verbindung eines Hochsetzstellers als Spannungsquelle? Warum belässt Herr Wunderlich denn die Ausgangsspannung nicht einfach im Serienwert wenn er davon überzeugt ist dass nichts unterschlagen wird und ein Leistungsplus eh nichts bringt? Warum wendet Herr Wunderlich mit Leistungsplus 61 (entnahme des SMD-Widerstandes 362 Bild 7) heute im Zuge seiner "Ausgangsspannungserhöhung" auch eines meiner scheinbar abwegigen Modis an. Widersprüchlichkeiten die sich mit seinen Äußerungen nicht ganz decken. Es sollte aber auch hinterfragt werden warum die Betreiber der PS1 als Audio-Quelle seit je her an einer Steigerung der Ausgangsleistung bei der PS1 interessiert waren. Und warum bis zur Entwicklung der TET-Leitungssteigerung die TubeStage zum andoggen von Jörn Büche der Renner war, auch die TubeStage hatte nur den Zweck die Ausgangsleistung der PS1 anzuheben.

Wie das Leistungsplus 61 technisch genau funktioniert erfahren Sie an Hand der Erklärung auf dieser Seite, bitte Link anklicken. http://www.spektral-audio.de/19.html

Wissenswertes für Nutzer der Multi-AV-Ausganges:

Bitte beachten Sie, das Signal für den Multi-AV-Ausgang wird bei jeder PS1 der Cinch-Baureihe PSX (graues eckiges Gerät) SCPH-1002, 1001 und 1000 egal ob mit einem oder mit zwei OpAmp‘s ausgestattet immer nach dem ersten OpAmp abgegriffen und ist damit nur 1 x invertiert. Bei der Signalstärke entspricht immer die durch den Verstärkungsfaktor des ersten OpAmp nach dem DAC erwirkte Ausgangsleistung die Ausgangsleistung des Multi-AV-Ausganges und entspricht deshalb auch der gleichen Signalstärke.

Liebe PS1-Audiointeressierte,

11er, 21er, 22er oder 23er Mainboard? – was hat es damit auf sich?
Oder warum die angegebene Geräteeigenschaft der PlayStation1 High End-Angebote in allermeisten Fällen angezweifelt werden muss.
Der „marginale“ Unterschied wie man in manchen Artikelbeschreibungen lesen konnte.
Multi-AV-Ausgang als Audioausgang oder besser nicht bzw. wann ist der Multi-AV-Ausgang zur Audionutzung sinnvoll. 

Sollten Sie sich zu einer audiomodifizierten PS1 egal von welchem der möglichen Anbieter entscheiden, achten Sie bitte darauf dass man Ihnen kein Mainboard mit nur einem OpAmp in der Ausgangsstufe andreht.
Es kursieren viele Angebote von angeblichen HIGH END-Geräten auf Basis der PS1, diese haben nicht selten HIGH-END-UN-TAUGLICHE Mainboards der Serien mit nur einem OpAmp verbaut. Die Anbieter selbst, meist Nicht-Elektroniker aus allen möglichen Berufssparten wissen wohl um das Thema Invertierung/Negierung nicht bescheid weshalb ich vermute dass es dadurch vereinzelt zu diesen Fehlinterpretationen kommt.
Die Periodenfolge der Schwingungen der PS1 setzt vom Wandler (DAC) immer phasenrichtig ein, die nachfolgenden OpAmp in der Ausgangsstufe sind als invertierende Verstärker beschaltet. Dabei werden die Halbwellen im ersten Gang durch die physikalisch bedingte OpAmp-beschaltete Negierung 1 x invertiert bzw. negiert (wie es fachlich richtig erklärt ist) die Halbwellen werden also verschoben oder phasengewendet dies wird auch vertikale Spiegelung benannt. Im zweiten Gang (in so fern ein zweiter OpAmp vorhanden ist) werden die Halbwellen nochmal invertiert und damit wie ursprünglich wieder folgerichtig an die Cinchbuchsen ausgegeben. ALLE japanischen SCPH-1000 die US SCPH-1001 mit 11er Boards oder die SCPH-1002 mit 11er Boards haben zwei OpAmps und können deshalb das Signal zur Verstärkung nach dem Wandler zweimal invertieren und damit wieder folgerichtig aus der Ausgangsstufe zur Verfügung stellen.
Mit allen anderen Mainboards mit nur einem OpAmp ist audiotechnisch gesehen unter diesen Gegebenheiten weder echtes Hifi noch High End möglich.

Beispiel:

Wenn ein Drummer mit seinem Stick das Fell der Trommel anschlägt macht er eine Bewegung in das Fell, das Fell der Trommel wäre vergleichsweise die Membran des Lautsprechers der Stick der Auslöser/Treiber würde die Spule darstellen und der Drummer stellt den Magnet dar. Wenn jetzt das Fell/Membran angeschlagen wird, macht das Fell/Membran durch den Stick/Spule angetrieben eine Vorwärtsbewegung also vom Drummer/Magneten wegwärts.
Dieser Vergleich kann auf alle Musikinstrumente und auch den singenden Interpreten angewendet werden. Auch bei einer Trompete wird der Ton nach vorne ausgeblasen und nicht angesaugt.
Eine phasenverkehrte ursprüngliche positive Halbwelle oder halbe Periode bzw. nur einmal invertierte Halbwelle ist am Ausgangs des OpAmp's negativ und regt der Lautsprecher zu einer Rückwärtsbewegung an also zum Drummer/Magneten hin. Bei allen Boards die mit nur einem OpAmp ausgestattet sind spielt der Lautsprecher die Halbwellen in denen die Membran des Lautsprechers nach vorne gedrückt werden müsste also aus dem Lautsprecher heraus, umgekehrt und zieht an, also in den Lautsprecher hinein.
Beim Spielebetrieb für den die PS1 mal ausgelegt war spielt das keine Rolle der Spieleablauf ist ein anderer als der eines Hörers der sich auf qualitativ hochwertige High End-Übertragung konzentriert.
Wenn auch Angebote auf Ebay meist beginnend ab 200 € bis teilweise 500 € für angebliches High End kursieren und damit noch so günstig erscheinen, ist diese Investition rausgeschmissenes Geld. Jedes Billigplayer-Angebot von TCM wäre ehrlicher. Genauso können Sie sich dann auch das Geld für ordentliche Verstärker und Lautsprecher sparen.
Was ich nicht ganz verstehe ist dass all diese Anbieter sich als "die Experten" in PS1-Audio sehen, aber offenbar hat es noch keiner bemerkt, oder es ist ein Indiz dafür dass sie tatsächlich nicht in der Lage sind ein Oszillogramm zu lesen. Und auch die Käufer dieser Angebote die doch immerzu in der Annahme sind die beste Kette der Welt zu besitzen auch die merken es scheinbar nicht und Unterstreichen dies zusätzlich durch positive Bewertungsabgaben?
Geblendet von Blendern? – oder können diese Ketten doch nicht soviel wie ihnen zugesprochen wird? - oder wie darf man das verstehen?


Ist es nun meine Kette die so empfindlich ist das ich den Unterschied höre oder nur mein fachliches elektronisches wissen und der Gedanke dass das Signal verfälscht ist, so das sich mir der Hörbetrieb mit diesen Geräten wiederstrebt? - ich weiß es nicht.
Wer nicht glaubt dass die 21er, 22er und 23er Boards ein phasenverschobenes Signal ausgeben der möge doch mal das Signal mittels eines mehrkanaligen Oszilloskopes an einem der besagten Boards in einem Durchgang direkt am DAC und am Ausgang des OpAmps abgreifen und beide Signale übereinander legen.

Weiterer Hinweis:
Alle die mal eine PS1 gesehen haben wissen dass die Geräte einen Multi-AV-Ausgang haben. An diesem Multi-AV-Ausgang liegt immer ein phasengewendetes Audiosignal an egal ob es sich um ein Mainboard mit einem oder mit zwei OpAmp’s handelt. Bei allen Mainboards mit zwei OpAmp’s wird das Signal für den Multi-AV-Ausgang nach dem ersten OpAmp abgegriffen. Bei Mainboards mit nur einem OpAmp kann in Folge dass nur ein OpAmp verbaut ist dieses Signal nur nach diesem OpAmp abgegriffen werden. Damit widerlege ich auch die Annahme einiger PS1-Hörer die massiv behaupten dass der Multi-AV-Ausgang die richtige Schnittstelle für den Audio-Signalabgriff ist. Hier muss eindeutig unterschieden werden! Wir haben auf Wunsch der Kunden die Bi-Amping betrieben haben den Multi-AV-Ausgang aktiv belassen. Der Hintergrund für Subwooferbetrieb und das ist die einzige Ausnahme, kann und wird oft eine Phasenverschiebung zwischen 0 und 180 ° angewendet. Idealerweise liegt die Verschiebung am Multi-AV-Ausgang bzw. nach dem ersten OpAmp bei 180 ° so dass es in Home-Audiohörräumen nicht zu einem Zeitversatz des Basssignals kommt. Da beide Signale ohne Zeitversatz gespiegelt übereinander liegen das des Multi-AV ist jedoch in den Zeitabschnitten negativ während das der korrekten Ausgangsstufe positiv ist. Wohlgemerkt der Sonderwunsch mit aktiven Multi-AV-Ausgang wurde bei uns nur zur Möglichkeit für die zusätzliche Anwendung zum Subwooferbetrieb mit Bi-Amping umgesetzt, um bei dieser Betriebsart einem auslöschen der Tieftonfrequenzen der beiden Lautsprecherpaare untereinander entgegen zu wirken. Theoretisch möglich ist auch der Betrieb von Bi-Amping durch Anschluß von zwei gleichwertigen Ketten zur Beschallung größerer Hallen. Dies geschieht zwar mit dem Multi-AV-Ausgang ohne die Einschränkung dass sich die Signale der beiden Lautsprecherpaare gegenseitig auslöschen. Aber dennoch mit dem Nachteil dass das Signal des Multi-AV-Ausganges invertiert (gespiegelt) ist(also nicht für High End-Anwendungen). Für diese Betriebsart ist mit dem Multi-AV-Ausgang keine High End-Übertragung möglich, was aber zur Beschallung größerer Hallen, Partys, Open Air etc. auch zweitrangig sein dürfte.

Fazit:
Einige der PS1-Anbieter die ich auf diesen Missstand hingewiesen habe, wollten diesem Umstand doch tatsächlich noch Vorteile abgewinnen und mir erklären dass dadurch das Signal nur einen OpAmp zu durchlaufen habe?! ;-)  Das einzige was ich daraus erkenne ist das diese Modifikateure  nicht die meiste Ahnung von Elektronik haben und dem Funktionsprinzip von Operationsverstärkern nicht ganz folgen können. Für die TET-Computerspezials stellt eine PS1 mit nur einem OpAmp in der Ausgangsstufe keine vernünftige Basis mit Ausbaumöglichkeit zum High End CD-Player dar. Bestimmt wird es auf diesen Artikel die unterschiedlichsten Reaktionen geben. Und eine davon ist sicherlich die findigen Anbieter dieser Modelle werden zum Vorschlag greifen dieses Kriterium einfach dadurch zu lösen in dem man die Lautsprecherkabel am Verstärker umpolt. Die Frage die sich daraus ergibt, ist es damit wirklich getan? - und was sind das doch für High End Quellen an denen man Lautsprecherkabel verpolt an die Verstärker anklemmen muss? Wer würde sich wenn auch günstig ein Auto aufbinden lassen bei dem man je nach Fahrtrichtung das Getriebe umbauen muss, und genauso verhält sich das wenn man in einer Kette neben einer PS1 mit Phasenumkehrung noch Phono und Tuner betreibt. Will man dann jedes mal wenn man Phasenrichtig hören will die Lautsprecher umpolen?

 
In der ganzen Zeit in der ich mich schon mit PlayStation-Audio befasse habe ich nur einen Kollegen kennengelernt der das Problem wohl erkannt hat. Er hat sich nicht beirren lassen und hat grundsätzlich jeder seiner umgebauten PS1sen ob mit einem oder zwei OpAmp‘s die Wandlerdirektabnahme verpasst, und damit wenigstens das Signal phasenkorrekt zu den Cinchbuchsen geschleust. Ganz korrekt, mal abgesehen von der spärlichen Ausgangsspannung ist dies aber auch nicht, da die Signalquelle in dem Fall der DAC wegen fehlender Impedanzanpassung über die Maßen belastet wird. Zu was gibt es die nachgeschalteten OpAmps? – zur Erhöhung der Leistung? – FALSCH! Der äußerlich beschaltbare Verstärkungsfaktor ist ein schöner begünstigender Nebeneffekt! Zwei Fliegen mit einer Klappe! Der OpAmp entkoppelt in erster Linie die Signalquelle in dem Fall den DAC und schützt diesen vor Überlastung. Deshalb hat ein OpAmp einen hochohmigen Eingang an dem die Signalquelle DAC angeschloßen wird. Durch die fast unendlich hochohmige Eingangsimpedanz fliest nahezu kein Strom vom DAC in Richtung OpAmp so das die Quelle DAC nicht belastet wird. Die Ausgangsimpedanz eines OpAmp‘s ist null damit können ausgangsseitig beliebige Lasten im Leistungsbereich des OpAmp’s betrieben werden.

Und da wären wir am Punkt angelangt wo sich die Frage stellt ist die SCPH-1002 Audiogeeignet? - ich würde sagen: Grundsätzlich ja, zum beschallen eines Partykellers in jedem Fall. Ist die SCPH-1002 auch High End-tauglich? - ja, aber eben nur die mit 11er Boards also die mit zwei OpAmps in der Ausgangsstufe. Ich habe in verschiedenen Artikelbeschreibungen gelesen dass das 11er Board der SCPH-1002 mit dem 11er Board der SCPH-1000 identisch wäre?! :-( Also meine Vergleiche haben ergeben dass dem nicht so ist. Es gibt Unterschiede, Layout und Bestückung sowohl auch Klang, und diese sind keineswegs nur marginal.

 

Hier sehen Sie z.B. ein Modell der Entwicklungsschiene Badboy II mit SCPH-1002, 11er Board das nach Wunsch des Kunden zusätzlich mit dem Multi-AV-Ausgang zum Betrieb eines zusätzlichen Bassverstärkers im Bi-Amping-Modus eingesetzt werden kann.

In Kürze folgen die Berichte zu:

"Kanaltrennung", drahtbewickelte Induktivitäten oder die Kanalbeimischung durch Übersprechen.

Hier geht es tatsächlich um die Kanalbeimischung innerhalb des Signalweges und nicht um die Kanalzusammenlegung innerhalb der Schnittstelle von der Herr Manfred Wunderlich berichtet.

Bios der PS1, oder warum habe ich auf einer meiner SCPH-1002 plötzlich das Menu der SCPH-1000.

Bei Interesse kann auf Wunsch und Terminierung ein Mainboard und die Funktion meiner SCPH-1002 (PU-8 Mainboard) besichtigt werden, die ein Menubild der SCPH-1000 (PU-7 Mainboard) sowie deren Funktionen aufweist. Dieses PU-8 Mainboard ist in diesem Status nicht mehr in der Lage PAL-Spiele abzuspielen es spielt dafür ohne Auffälligkeiten die japanischen NTSC/J-Spiele, ohne dass hier ein Mod-Chip verbaut wäre, auch verhält es sich beim Menu und Ansteuerung für Controller oder Fernbedienung wie die japanischen PU-7 Mainboards.

Praxis! - genügt nach Reparatur oder Modifikation für ein wieder in Verkehr gebrachtes Gerät der nachfolgende Hinweis?

"Bei dieser Modifikation handelt es sich um ein Selbstbauprojekt das über keinerlei sicherheitsrelevante Siegel verfügt! Somit wird Garantie, Gewährleistung und Rücknahme ausgeschlossen!
Sie können aber sicher sein das sich dieser Player in einwandfreiem Zustand befindet, versprochen.
 

Sicher ist hier nur, das nicht sicher ist, ob eventuell hier nicht doch eine nicht sachverständige Person innerhalb einer Prüfrelevanten Sektion eingegriffen hat. Vermutlich ist es aber doch so dass da ein Eingriff einer nicht sachverständigen Person vorliegt, denn eine sachverständige Person hätte sicher diesen diesen Hinweis nicht an seine Auktion angehängt da ihr die Regelwerke bekannt sind. Sicher ist auch das Eingriffe in elektronische Gerätschaften im Regelwerk geregelt sind, dabei spielt es keine Rolle ob dieser Eingriff zur Reparatur notwendig war ob ein Gerät nur im Zuge der Wartung oder Reinigung geöffnet werden musste oder ob eine Modifikation vorgenommen wurde. Es spielt auch keine Rolle dieser Eingriff als kostenloser Freundschaftsdienst oder zu einer Aufwertung zu einem Weiterverkauf ausgeführt wurden. Sicher ist auch das es ganz unerheblich ist ob der ausführenden Person die Gerätschaft nach dem Eingriff als sicher erscheint und die Person das Gerät auf Grund dieser Annahme als einwandfrei deklariert.

Ich weise hier nochmals darauf hin dass selbst eine Gehäuseöffnung bei Elektrogeräten eine wiederholte VDE-Prüfung erfordert, dies gilt ganz besonders für ein Gerät das durch Modifikation in technisch verändertem Stadium wieder in Verkehr gebracht wird.

Edi Helmle

TET-Computerspezials